Mit der Inszenierten Vermittlung wird ein methodisches Konzept vorgestellt, das Vermittlungssituationen als intentional gestalteten Erfahrungsraum begreift. Theatrale Inszenierungselemente binden Lernende kognitiv, körperlich und räumlich ein. Vermittlung wird so zur performativen Choreografie, in der vielschichtige Erfahrungsräume entstehen. Bilder, Atmosphären und ästhetische Strukturen werden inszeniert, um über Wahrnehmung, Handlung und atmosphärisches Erleben einen intensiven Zugang zu Kunst und Architektur zu ermöglichen.
Die Inszenierte Vermittlung ist ein über Jahre in der universitären Lehre entwickeltes und erprobtes Konzept, das sich für schulische Oberstufe, Hochschullehre und museale Kontexte bewährt hat. Diese Publikation stellt die Methode systematisch dar und lädt zum Diskurs über performative Vermittlungsformen ein.